Unser Kinderschutzkonzept

Gemeinsam für eine sichere Schule

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

Schule ist mehr als nur ein Ort zum Lernen. Sie ist ein Lebensraum, in dem sich Ihr Kind wohlfühlen, entfalten und sicher bewegen soll. Damit das gelingt, dulden wir an unserer Schule keinerlei Gewalt – weder körperlich noch seelisch.

Wir haben ein umfassendes Kinderschutzkonzept erarbeitet. Hier erfahren Sie im Detail, wie wir Ihr Kind schützen und was wir tun, um ein respektvolles Miteinander zu garantieren.

1. Unser Kinderschutzteam:

Kinderschutz ist Aufgabe aller, aber wir haben ein festes Team, das den Überblick behält und als Anlaufstelle für Sorgen dient. Dieses Team trifft sich regelmäßig (mindestens zweimal im Jahr), um Themen zu besprechen und bei Bedarf sofort zu handeln,.

Das Kernteam an der Schule besteht aus:

  • Leitung: Dir. Dipl.-Päd. Doris Berki-Uhlir (Bewahrt den Überblick und vernetzt alle Beteiligten).
  • Gesundheit: Dr. Judith Petranyi (Schulärztin).
  • Beratung & Vertrauen: Andrea Stieböck (Beratungslehrerin) – sie ist auch speziell für den Kummerkasten zuständig,.
  • Pädagogik & Kommunikation: Renate Neubauer, Max Rigaud und Angela Freingruber.
  • Freizeit: Karin Carina (Freizeitpädagogin).

Unterstützt werden wir von einem erweiterten Team aus Experten, wie der Schulpsychologie (Hofrat Mag. Jürgen Bell) und der Schulaufsicht.

2. Die wichtigsten Regeln für unsere Schulkinder (Leitsätze)

Wir bringen den Kindern klare Leitsätze bei. Diese helfen ihnen, Grenzen zu setzen und Streit friedlich zu lösen. Diese Regeln begleiten uns durch die gesamte Schulzeit:

  • „Deine Hände sind bei dir“: Wir erklären den Kindern genau: Deine Hände bleiben bei deinem Körper. Wir schubsen oder schlagen niemanden. Hände benutzen wir nur zum Helfen oder im Spiel, wenn alle einverstanden sind.
  • Der Unterschied zwischen „Hilfe holen“ und „Petzen“: Das ist uns sehr wichtig.
    • Petzen tut man, um jemanden zu ärgern.
    • Hilfe holen muss man, wenn jemand in Not ist, verletzt wurde oder Angst hat. Das ist mutig und erlaubt!.
  • Freundlichkeit: Man kann nicht mit jedem befreundet sein, aber man muss zu jedem freundlich und respektvoll sein.
  • Die 3-mal-NEIN-Regel (Stopp-Regel): Bevor ein Kind Hilfe holt, soll es versuchen, sich selbst zu behaupten. Es sagt dreimal laut und deutlich „NEIN“ und schaut dem anderen dabei direkt in die Augen.
  • Der Kummerbriefkasten: Wenn ein Kind große Sorgen oder Angst hat und es nicht persönlich sagen kann, darf es einen Zettel in den Kummerbriefkasten werfen. Frau Stieböck oder Frau Neubauer kümmern sich vertraulich darum.

3. Strenge Regeln für alle Erwachsenen

Der Schutz der Kinder beginnt bei uns Erwachsenen. Deshalb gelten an der EVS Goldschlagstraße 14-16 klare Vorschriften:

  • Der Verhaltenskodex: Alle Personen, die regelmäßig mit den Kindern arbeiten, haben diesen Kodex unterschrieben. Er verpflichtet zu einem wertschätzenden Umgang und dem Respektieren persönlicher Grenzen,.
  • Nähe und Distanz: Wir achten sehr genau auf ein professionelles Verhältnis. Körperkontakt darf nie gegen den Willen eines Kindes geschehen. Bestimmte Körperzonen sind absolut tabu (außer in medizinischen Notfällen oder bei notwendiger Pflege).
  • Externe Partner (z.B. Sportvereine): Auch Trainerinnen und Trainer von Sportvereinen müssen sich an unsere Regeln halten.
    • Sie müssen eine aktuelle Strafregisterbescheinigung vorlegen, die beweist, dass sie mit Kindern arbeiten dürfen.
    • Sie dürfen Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen. Ein Trainer muss warten, bis das letzte Kind abgeholt wurde.

4. Sicherheit im Schulhaus und im Internet

Wir schauen auch auf die Umgebung, damit Risiken gar nicht erst entstehen:

  • Das Gebäude: Wir haben Regelungen für den Zugang zur Schule, damit keine fremden Personen unbemerkt hereinkommen.
  • Fotos und Videos: Wir respektieren die Privatsphäre. Fotos von Kindern werden nur gemacht oder veröffentlicht, wenn Sie als Eltern dem zugestimmt haben.
  • Digitale Medien: Wir nutzen sichere Apps (wie SchoolFox oder WebUntis) für die Kommunikation und achten darauf, dass Kinder im Internet geschützt sind.

5. Was tun wir, wenn etwas passiert? (Der Notfallplan)

Sollte es doch zu einem Vorfall oder einem Verdacht (z.B. Gewalt, Mobbing) kommen, schauen wir nicht weg. Wir haben einen genauen Ablaufplan:

  1. Beobachten & Aufschreiben: Wir nutzen ein „Beobachtungsblatt“, um Auffälligkeiten genau zu dokumentieren,.
  2. Einschätzen: Mit einem „Sorgenbarometer“ prüfen wir, wie groß die Gefahr ist. Müssen wir sofort handeln oder reicht ein Gespräch?,.
  3. Handeln: Das Kinderschutzteam berät sich. Wir sprechen mit den Betroffenen und holen uns bei Bedarf Hilfe von außen (z.B. Kinder- und Jugendhilfe, Möwe, Rat auf Draht),.

Unser Versprechen: Wir nehmen jede Sorge ernst. Das Wohl Ihres Kindes steht für uns an erster Stelle.

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